Selective Laser Melting von ReaLizer

SLM™ im Einsatz

vielseitig, schnell, wirtschaftlich

Der Einsatz des SLM-Verfahrens ist in der Regel dann wirtschaftlicher als herkömmliche Verfahren, wenn die Herstellung von Einzelstücken, individualisierten Teilen oder Serien mit geringen Stückzahlen gefordert ist. Dabei fällt der Kostenvorteil in der Regel umso größer aus, je kleiner die Stückzahl, je komplexer das Einzelstück und je geringer der Materialeinsatz.

Selective Laser Melting (SLM) ermöglicht die Herstellung komplexer Werkstücke, die mit anderen Produktionsverfahren überhaupt nicht oder nur mit großem (manuellen) Aufwand gefertigt werden könnten. So lassen sich problemlos filigrane Gitter-, Maschen- oder Netzstrukturen, poröse Strukturen oder im Werkstück verlaufende unregelmäßige Kanäle gezielt erzeugen.

Direkt aus den Konstruktionsdaten des CAD-Programms entstehen in den SLM-Maschinen von Realizer in kürzester Zeit funktionsfähige Metallteile, deren mechanische Belastbarkeit denen herkömmlichgefertigter Werkstücke entspricht.

Auch medizinische 3D-Daten, zum Beispiel aus dem CT oder dem MRT, lassen sich mit der SLM-Technologie unmittelbar für die Herstellung von individuell angepassten Humanimplantaten einsetzen.

Zahnersatz

Zahnersatz200px SLM™ im EinsatzMit der SLM-Technologie werden individuelle, absolut passgenaue Dentalteile, wie Gerüste, Kappen oder Brackets aus Cobalt-Chrome, Titan oder Gold kostengünstig gefertigt. Die Teile sind absolut maßhaltig und erfordern nur eine geringe Nachbearbeitung. Die hundertprozentige Dichtigkeit der Teile gewährleistet, dass beim Verblenden keine Blasen durch Ausgasung entstehen.

Die Abbildung verdeutlicht den Produktionsprozess im Zahnlabor: vom Werkstück direkt aus der Maschine über die Bearbeitung bis zur fertigen Verblendung.

Fahrzeugteile

Fahrzeugteile200px SLM™ im EinsatzNeben anderen nutzen die Entwicklungsabteilungen in der PKW-, Motorrad-, Luft- und Raumfahrtindustrie Selective Laser Melting, um schnell und seriennah funktionsfähige Prototypen aus Aluminium, Titan oder Stahl herzustellen, ohne vorher erst ein Werkzeug zu fertigen. Hier eignet sich das Verfahren besonders, um komplexe Teile, wie Bleche mit vielen Freiformflächen, als Einzelstück oder in Kleinserie zu produzieren.

Werkzeuge

Werkzeug200px SLM™ im EinsatzAuch voll einsatzfähige Werkzeuge, zum Beispiel für die Fertigung von Kleinserien, werden mit dem SLM-Verfahren schnell und kostengünstig hergestellt. Bei Spritzgusswerkzeugen kommt die Technologie bei der Produktion von Werkzeugeinsätzen mit konturnahen Kühlkanälen zum Einsatz.

Prothesen und Implantate

Implantate200px SLM™ im EinsatzHumanimplantate, wie Gelenk- oder Knochenprothesen aus Titan, werden mit dem SLM-Verfahren gefertigt. Hier geht es zum Einen um auf der Basis von CT- oder MRT-Daten individuell angepasste, maßgeschneiderte Implantate. Zum Anderen werden Serienteile mit komplexen Gitterstrukturen hergestellt, in die der Knochen optimal einwächst und so – beispielsweise bei Hüft- und Knie-Implantaten – eine dauerhaft haltbare Verbindung entsteht.

Schmuck

Schmuck Endprodukt 200px SLM™ im Einsatz
Die SLM-Technologie findet bereits auch Anwendungen in der Schmuckindustrie. Es können die Geometrien basierend auf CAD Daten sehr präziese gefertigt werden. Schmuckdesigner können losgelöst von der konventionellen Machbarkeit konstruieren und mit der Selective Laser Melting (SLM) Technolgie neue Ideen verwirklichen.

Schmuck Rohlinge 200px SLM™ im Einsatz
Im unteren Bild sind die Teile direkt nach Fertigungsende im SLM Prozess noch auf der Bauplattform dargestellt, im oberen Bild sind die Teile vom Goldschmied poliert. Die Teile wurde aus 750-Gold generiert. Alle Oberflächen sind absolut dicht und lassen sich hervorragend polieren. Die hohle Goldkugel hat eine geringste Wandstärke von 150µm. Auch der Ring ist ein Hohlmodell.